KTM-CLUBTREFFEN – OFFROAD 2020

ES WAR DER KLASSISCHE URLAUB: MIT ALL-INCLUSIVE-ARMBAND UND ANIMATEUREN. BLOSS STATT DEM HOTEL GAB ES DAS FAHRERLAGER.

Das KTM-Clubtreffen fand im Marisfeld auch unter den, in diesem Sommer, erschwerten Bedingungen statt. Als geschlossene Veranstaltung, ohne jegliche Zuschauer und einer Essensausgabe statt einem Buffet und weiteren hygienischen Einschränkungen. Für viele war es sogar erst der Startschuss in die Offroad-Saison.

Doch das Alles betraf nicht den Fahrbetrieb mit über 2 km Motocross-Strecke und über 4 km Enduro-Trails auf dem Gelände: Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, war es auch nie voll auf der Piste, im Gegenteil, die Fahrer verabredeten sich untereinander, um gemeinsam einmal Runden zu drehen.

Zusätzlich trainierte Ex-Enduro-Europameisterin Heike Petrick über das gesamte Wochenende mit verschiedenen Gruppen und individuellen Schwerpunkten. Von den Kindern über Fahrer mit Wettbewerbsambitionen, bis hin zu den Zweizylinder-Adventure-Piloten reichte da die Spannbreite. Weil das KTMAdventureland-Suhl in einem Talkessel liegt, lassen sich die Strecken gut vom Fahrerlager aus überblicken.

Und wem die Action vor Ort nicht gereicht hatte, der konnte auch noch an verschiedenen geführten Ausfahren in der Region teilnehmen, die sich nicht nur als sehr begehrt, sondern auch als sehr schön entpuppten. Dabei gab es sowohl die anspruchsvolle Variante für Sportenduros, als auch die über 70 km lange Runde wo auch die großen Adventure-Modelle auf ihre Kosten kamen. 

Am Abend führte Thomas Butzner vom B‑OT-Reifenservice noch vor, wie leicht tatsächlich ein Mousse-Reifen montiert werden kann und demonstrierte höchst anschaulich die verschiedenen Vor- und Nachteile der neuen Supersoft-Reifenmodelle gegenüber den herkömmlichen Pneus.

Bei alledem sorgte der KTM-Club für die Verpflegung vom Frühstück, über den Mittagsimbiss, bis hin zur Kaffee-Tafel und dem Abendbrot frisch vom Grill.

Ein rundum-Sorglos-Paket für alle Teilnehmer, die es sich einfach gut gehen lassen konnten und doch gab es zahlreiche Geschichten im Fahrerlager: So feierte Thomas in seinen 43. Geburtstag rein, hatte Robert sein Motorrad im Auto festgeschlossen, aber den Schlüssel daheim vergessen, weshalb das dann mit versammelten Kräften aufgebrochen wurde und noch ein anderer Thomas war gleich in seiner Einführungsrunde so schwer gestürzt, dass ihm der Lenker verbogen und die Halterung für die Kupplungs-Armatur gebrochen war. Doch auch dafür wurde Hilfe in einer uralten Ersatzteile-Kiste gefunden. Der Rene hatte sogar einen kleinen Rasenmäher dabei, mit dem er seinen Zeltplatz mustergültig vorbereitet hatte und für den Pechvogel des Wochenendes, den Rudi, der mit defekter Gabel nach Marisfeld gekommen war, spendierte Fahrwerksspezialist Reinhold Berreiter aus aus Neuötting auch noch einen kostenlosen Gabelservice. Der Marcus war zwar nicht der älteste Teilnehmer, aber mit seiner 125er aus dem Jahre 1981, dem allerersten wassergekühlten Modell, hatte er zumindest das älteste Motorrad des Treffens auf die Strecke gebracht. Und über allem schien die Sonne wie es sich im Sommer gehört, jedoch ohne allzu heiß zu werden, so dass man auf dem Motorrad nur schwitzte, weil man sich im Gelände tatsächlich angestrengt hatte.

Viele Geschichten, so wie es das Leben schreibt – und am Ende so entspannt für alle Teilnehmer. Die versicherten am Ende, dass sie trotz Muskelkater auf alle Fälle im nächsten Jahr wiederkommen wollen.

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